Ob Trost oder Erkenntnis, ob Reisen in andere Welten oder Analysen unserer Realität – Bücher bieten all das und noch viel mehr. Wir tragen sie überall mit uns herum und behalten die wichtigen Lektüren unseres Lebens für immer in unseren Herzen. Wir atmen den Geruch ihrer Seiten ein, kritzeln etwas hinein und schützen sie vor Bücherdieben und Badewasser. Dieser lebenslangen Liebe widmet sich der Buchhändler Martin Latham in diesem inspirierenden Buch. Er erzählt von Schmugglern, Bibliothekaren, pantagruelischen Mönchen, besessenen Sammlern und den Rolling Stones. Wir erfahren, welches Buch Marilyn Monroe verehrte, dass Napoleon bei jeder Schlacht Goethes Werther mit sich trug und natürlich auch von Martin Lathams Erlebnissen in seiner Buchhandlung in Canterbury.
Buchbeginn
Trostbücher
Das Pförtchen in der Mauer
Um 2500 v. Chr. verglich ein Ägypter einmal das Finden der richtigen Lektüre mit dem Besteigen eines kleinen Bootes. Einige Trostbücher vermögen uns an einen besseren Ort zu tragen. Diese totemistischen Romane sind ein seltsamer Mischmasch aus "Kitsch" und "Klassik".
Zitate
Ein Besucher aus Deutschland im 18. Jahrhundert war erstaunt:
"In Paris liest jeder. Jeder trägt in seiner Tasche ein Buch mit sich herum, vor allem die Frauen. Die Leute lesen, während sie in der Kutsche fahren oder spazieren gehen; sie lesen im Theater in den Pausen, in Cafés, selbst beim Baden. Frauen, Kinder, Handwerksgesellen und Lehrlinge lesen in Werkstätten. Am Sonntag sitzen die Leute vor ihren Häusern und lesen: Lakaien lesen hinten auf dem Trittbrett und Kutscher oben auf ihrem Kutschbock und Soldaten beim Wacheschieben."
Zitiert von Belinda Jack in ,The Women Reader)
2004: ,Vergiss mein nicht!' In dieser Geschichte mit verschiedenen Zeitsprüngen ist eine Buchhandlung ein Rückzugsort. Kate Winslet gibt sich als Buchhändlerin mit einem Kunden ebenso temperamentvoll wie Audrey Hepburn fünfzig Jahre zuvor.
"Zu viele Typen sehen in mir ein Ideal, jemanden, der sie irgendwie vollständig macht oder sie vielleicht ,lebendig' macht. In Wahrheit bin ich selbst ziemlich im Arsch und suche meinen eigenen Seelenfrieden. Deinen will ich nicht auch noch suchen."

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